Ursula Schulte als stellvertretende Ernährungspolitische Sprecherin wiedergewählt

Veröffentlicht am 17.10.2019 in MdB und MdL

Foto von links: Dirk Wiese, Rainer Spiering und Ursula Schulte

Berlin. Es ist eine parlamentarische Gepflogenheit, dass die Sprecher und Sprecherinnen der Arbeitsgemeinschaften in den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Halbzeit der Legislaturperiode neu gewählt werden. Das ist gleichzeitig ein Stimmungstest über die geleistete Arbeit.

Dieser Test fiel im Bereich Ernährung und Landwirtschaft eindeutig aus. Einstimmig wiedergewählt wurden Rainer Spiering aus Niedersachsen als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Ernährung und Landwirtschaft in der SPD-Bundestagsfraktion sowie Ursula Schulte und Dirk Wiese, beide aus Nordrhein-Westfalen, als seine gleichberechtigten Stellvertreter.

Für die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete war es zugleich die Bestätigung als Ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. "Es ist für mich ein persönlich gutes Gefühl, dass meine AG so viel Vertrauen in mich setzt. Mit der farblichen Nährwertkennzeichnung, dem Nutri-Score, und der Strategie zur Reduzierung von Zucker, Salz und Fetten in Fertigprodukten haben wir zwei große Projekte des Koalitionsvertrages umgesetzt. Im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wir uns nun verstärkt um das Thema Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelkontrolle kümmern. Denn der Vorfall in der hessischen Wurstfabrik, die mit Bakterien verunreinigte Wurst in Umlauf gebracht hat und an der viele Menschen erkrankt sind, scheint kein Einzelfall zu sein. Wir müssen die Kontrollbehörden personell in die Lage versetzen, ihrer Kontrollaufgabe gerecht zu werden", sieht Ursula Schulte gerade in diesem sensiblen Bereich Handlungsbedarf.

"Darüber hinaus müssen wir uns auch verstärkt um das Thema Lebensmittelverschwendung kümmern. Es kann nicht sein, dass Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen und Menschen auf der anderen Seite nichts zu essen haben. Das ist ein NO-GO! Wenn wir die Lebensmittelverschwendung reduzieren, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir setzen unsere Ressourcen sinnvoll ein und leisten dabei noch einen Beitrag für unser Klima", so die Ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Ursula Schulte.

Auf dem Foto sehen Sie von links nach rechts: Dirk Wiese (stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion), Rainer Spiering (AG-Sprecher), Ursula Schulte (stellvertretende Sprecherin der AG sowie Ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion).

 
 

Auf einem Blick

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

"Wer hat es erfunden", wurde in einer Werbung mal gefragt. Der Vorschlag das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate auszuweiten, ist ganz klar von unserem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz auf den Weg gebracht worden. Und das ist gut so, denn das Kurzarbeitergeld verhindert Entlassungen und sichert somit Existenzen. Den Betrieben bleiben ihre Fachkräfte erhalten. In der Pandemie gibt es zudem einen vereinfachten Zugang. Mir ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass es die SPD war, die für diesen "Rettungsanker" gesorgt hat.

Kreistagsfraktion

Die Beteiligung von Euch jungen Menschen ist aus unserer Sicht unbedingt erforderlich, weil ihr die Betroffenen von morgen sein werdet. Wenn es sich für Euch irgendwie organisieren läßt, nehmt teil.

Im Rahmen der deutschlandweiten Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle ist nun insbesondere die junge Generation zu einem digitalen Dialog eingeladen: Am Mittwoch, 24. März, besteht von 16 bis 19 Uhr das Angebot zum Online-Austausch. "Bis ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll gebaut ist, wird es Jahrzehnte dauern - und damit insbesondere eines Tages diejenigen beschäftigen, die heute jung sind", heißt es in der Veranstaltungs-Info des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Dieser Dialog ist Teil der "Fachkonferenz Teilgebiete", dem Beteiligungsformat im Standortauswahlverfahren. Für die Teilnahme gibt es kein Mindestalter. Interessierte können sich unter beteiligung@bfe.bund.de anmelden.

Im Mittelpunkt des Online-Dialogs, den das BASE gemeinsam mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) veranstaltet, stehen Fragen wie:

- Was ist der Zwischenbericht Teilgebiete und welche Bedeutung hat er für die dort genannten Regionen?

- Was passiert genau auf der Fachkonferenz und wie kann ich mich einbringen?

- Was sind die nächsten Schritte bei der Endlagersuche?

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Steinfurt/Kreis Borken. Mit dem Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister auf-grund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) hat die Große Koalition den Willen und die Entschlossenheit unterstrichen, Deutschland sicher durch die Krise zu bringen. Die notwendigen Mittel hierfür werden bereitgestellt. Dies ist die Zeit, in der Bund, Länder und Kommunen, demokratische Parteien und Sozialpartner zusammenstehen und gemeinsam anpacken.

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